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Faustlos – Gewaltprävention

  1. Ziele unserer  Gewaltpräventionsarbeit

Im täglichen Schulleben fallen immer wieder Kinder auf, die anderen Gewalt androhen, sie physisch oder psychisch verletzen oder Gegenstände zerstören. Die Ursache sind häufig unbewältigte Konflikte oder mangelnde soziale Kompetenz. Diese Ausgangssituation behindert oft schulische Leistungen, erschwert soziale Kontakte und verhindert ein friedliches Zusammenleben aller an der Schule.

Unser Ziel ist es mit allen Kindern der Tinsberger Schule  konstruktive Formen der Problem- und Konfliktbewältigung zu trainieren und somit ihre soziale Kompetenz zu steigern. 

  1. Faustlos

‚Faustlos’ ist eine deutschsprachige Version des „Second Step Curriculums“, das vom „Committee for Children“ in Seattle, Washington, USA entwickelt und veröffentlicht wurde. Das für Kinder von 6 bis 10 Jahre entwickelte Curriculum geht davon aus, das aggressives und gewaltbereites Verhalten aus einem Mangel an sozialer Kompetenz resultiert, der eine konstruktive Form der Problem- und Konfliktbewältigung nicht zulässt.

‚Faustlos’ vermittelt alters- und entwicklungsadäquate prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut, um dadurch impulsives und aggressives Verhalten der Kinder zu vermindern und  ihre soziale Kompetenz zu erhöhen.

Das Curriculum wendet sich an Schülerinnen und Schüler von der Jahr-gangsstufe 1  bis 3.

‚Faustlos’ ist ein für Gruppen konzipiertes Präventionsprogramm, das sich an alle Kinder einer Klasse wendet.

Das Curriculum wird in der Verantwortung des jeweiligen Klassenlehrers in den Unterricht integriert. In einer Stunde pro Woche werden aufeinander aufbauende Themen anhand der jedem Jahrgang vorliegenden Folienmappe erarbeitet.

  1. Maßnahmen zur Umsetzung
  • 1 Kinder – Elternvertrag

Als eine Maßnahme um die Inhalte von ‚Faustlos’ in soziales Verhalten zu übertragen und mit dem alltäglichen Zusammenleben zu verknüpfen, schließen wir mit den Beteiligten einen Vertrag ab.

Die Eltern der Kinder werden in einer Klassenpflegschaftssitzung oder schriftlich über unser Gewaltpräventionsprogramm informiert.

Mit allen Kindern der Schule wird anschließend folgender Vertrag abgeschlossen, der sowohl vom Kind, als auch von den Eltern und der Lehrerin unterschrieben wird:

  • 1 Das Interventionsgespräch

Verstoßen Kinder auf dem Schulgelände gegen den Kindervertrag, führen die   Beteiligten unter der Moderation einer Lehrkraft ein konfrontatives Inter-ventionsgespräch mit folgendem Ablauf:

  1. Tathergang
  • Die Beteiligten/ der Beteiligte schildern/ schildert den Hergang aus ihrer/ seiner Sicht.
  • Es wird der Anteil am Geschehen der Täter/ des Täters geklärt.
  • Ausflüchte werden zurückgewiesen.
  • Nach Handlungsalternativen fragen – bezieht sich auf die Reaktion/ auf die Provokation.
  1. Opfer / Täter
  • Wie hast du dich gefühlt? (Opfer)
  • Wie stehst du zu deiner Tat? (Täter)

  1. Strafe und Wiedergutmachung
  • Sanktion festlegen und verbindlich den Tätern/ dem Täter mitteilen.
  • Gegebenenfalls Material ausgeben.

Das Gespräch endet mit einer Maßnahme für den bzw. die Verursacher, die sich an folgendem Katalog orientiert:

- Entschuldigungsbild/-brief (nach Vorlage) mit Unterschrift der Eltern

- Pausenverbot

- Schulhof reinigen

- Elterngespräch

- Klassenkonferenz

Die Klassenlehrerin des ‚Täters’ wird informiert und übernimmt die Verantwortung für die Einhaltung der Vereinbarung. Sie informiert ggf. auch die Erziehungsberechtigten. Sie spricht auch eine Belobigung für die Durchführung der Maßnahme aus.

  • 2 Leporello

In allen Klassen gibt es an jedem Freitag eine Reflektionsstunde. Hier sollen die Kinder das eigene Verhalten aus der vergangenen Woche einschätzen und bekommen eine Rückmeldung von Mitschülern und Lehrern.

Gewaltfreies Verhalten wird positiv verstärkt. Konflikte werden aufgearbeitet und auf der Grundlage von ‚Faustlos’ alternative Lösungen angeboten.

Es gibt mehrere verschieden gestaltete Leporellos, die für alle Schulwochen des jeweiligen Schuljahres ein freies Feld für einen farbigen Klebepunkt beinhaltet.

Jedes Kind darf sich zu Beginn des Schuljahres ein Motiv aussuchen und es farbig gestalten. Jeweils am letzten Schultag der Woche wird das Verhalten der vergangenen Woche ins Bewusstsein gerückt und im positiven Fall mit einem Klebepunkt belohnt.

Das Verhalten der Schüler wird allen Beteiligten - Lehrern, Schülern und auch Eltern - durch diese Leporellos transparent gemacht.

Sprachbildung

1 Situation der Tinsberger Schule

Unsere Schüler/innen können sich zu einem großen Teil verständlich machen, was alltägliche Dinge betrifft. Wenn es um schulisch relevanten Wortschatz und Satzstrukturen geht, sind sie jedoch kaum in der Lage, erfolgreich mitzuarbeiten. Das liegt zum einen an den Schwierigkeiten beim Verstehen von Anweisungen, Aufgaben und Texten, zum anderen an der nur wenig ausgebildeten Kompetenz Ergebnisse präzise und richtig darzustellen, sich zu äußern oder Texte zu verfassen. Während Kinder mit Deutsch als Erstsprache Schwierigkeiten bei komplexeren Strukturen haben, sind für DaZ-Kinder schon einfache Strukturen schwierig.

Dazu kommen die Kinder, die gar keine oder kaum Deutschkenntnisse aufweisen und erst Grundkenntnisse erwerben müssen. (WiKids)

Die Qualität der deutschen Sprachkenntnisse ist für den erfolgreichen Schulbesuch ausschlaggebend, sprachliche Defizite wirken sich kumulativ in allen Fächern, besonders aber den Sachfächern aus. Deshalb ist eine frühe, gezielte, strukturierte Förderung  für alle Kinder wichtig.

Das bedeutet für uns:

  • Deutsch als Zweitsprache ist durchgehendes Unterrichtsprinzip 
  • die Erstsprachen der Kinder werden wertgeschätzt und  soweit wie möglich in den Unterricht einbezogen
  • Lehrer eignen sich Kenntnisse über die Stolpersteine und besonderen Schwierigkeiten der deutschen Sprache an und betrachten jeden Lerngegenstand aus der Perspektive des DaZ-Lernenden
  • Arbeitsmaterialien und Aufgabenstellungen werden nicht nur hinsichtlich ihrer fachlichen Schwierigkeiten, sondern ebenfalls hinsichtlich ihrer sprachlichen Anforderungen differenziert angeboten.

 

 2 Sprachbildung als durchgehendes Unterrichtsprinzip

2.1 Entwicklung und Umsetzung dieses Ansatzes

Bedingt durch die Komplexität dieses Ansatzes und seiner Vernetzung mit allen Fächern, ist die Umsetzung nicht in allen Klassen gleich weit entwickelt.

Das Konzept versteht sich als eine Ist- und als eine Zielbeschreibung. Implementierung und Evaluation wechseln sich in jeder Lerngruppe und bei jeder Lehrkraft ab und entwickeln so den Ansatz weiter.

2.2 Unterrichtsplanung

Wir können bei unseren Schüler/innen nicht auf ein „Sprachgefühl“ zurückgreifen. Benötigte sprachliche Strukturen sowie Wortschatz können nicht vorausgesetzt, sondern müssen in jedem Fach vermittelt und ausreichend geübt werden. Deshalb bedenken und berücksichtigen wir bei jeder Unterrichts-planung die sprachlichen Probleme der Kinder.

Das bedeutet für die Aufbereitung des Lerngegenstandes nicht zwangsläufig, dass alle Schwierigkeiten eliminiert werden. Stattdessen soll bei jedem Unterrichtsvorhaben immer auch der Ausbau der Deutschkenntnisse mit verfolgt werden. Konkret heißt das:

  • Welcher Wortschatz, vor allem auch Verben, Präpositionen und bezugnehmende Wörter
  • welche Satzstrukturen,
  • welche grammatikalischen Besonderheiten
  • welche textspezifischen Besonderheiten/Stil wird/werden für diesen Lerngegenstand benötigt?

 

Methoden und Arbeitsformen sind:

  • Lernwortarbeit (in den meisten Klassen als Lernwortkarten)
  • Textentlastung und Textaufbereitung mit dem 2-Spalten-System (Text und in der Spalte daneben die Erklärung zu den unbekannten Wörtern)
  • Sprechen und Schreiben anhand von vorgegebenen/ eingeübten Satzmustern
  • Generatives Schreiben
  • Bereitstellen eines Gerüstes, anhand dessen Kinder einen Text/Beitrag verstehen oder verfassen können (Scaffolding)
  • Reflektion über zu erwerbende und neu erworbene Deutschkenntnisse

2.3 Unterrichtsdurchführung

Die Lehrkraft ist oft die Einzige, die ein richtiges Sprachvorbild liefert, deshalb ist eine klare, eindeutige, auf das Wesentliche reduzierte Lehrersprache mit Vor-bildcharakter sehr wichtig.

Unsere Kinder müssen ihr Sprachhandeln oft und bewusst erproben und erwei-tern. Dem tragen wir durch regelmäßige, zum Teil ritualisierte Sprachhandlungen Rechnung, wie z.B. dem Wochenend-Erzählkreis, täglichen Erzählrunden, Vor-stellen des Tagesplans durch die Kinder, Vor – und Nachsprechen von Lern-wörtern und Satzmustern u.ä..  Das Singen und Auswendig Lernen von Liedern spielt ebenfalls eine große Rolle.

Um Kindern ihr Sprachverhalten bewusst zu machen und richtige Sprachformen zu etablieren verwenden wir Korrektive Feedbacks und Monitoring:

Beim Korrektiven Feedback geht es nicht um das ständige , demotivierende Verbessern von Fehlern, sondern darum in liebevoller, ermutigender Art und Weise das Wort, den Satz oder den Sachverhalt sprachlich richtig zu präsentieren. Das gilt grundsätzlich für jede Sprachäußerung im Schulalltag.

Durch das Monitoring wird bei den Kindern eine Fragehaltung zugelassen, die später zu einer Kontrollhaltung wird, indem sprachliche Unsicherheiten thematisiert und zunächst seitens der Lehrer/In oder anderer Kindern geklärt werden. Zunehmend wollen wir unsere Schüler/Innen befähigen, auch im Wörterbuch oder Internet nachzuschauen. Aus diesem Grund schenkt der Förderverein jedes Jahr allen Kindern der Klasse 2 ein Grundschulwörterbuch.

Durch Teamteaching und Doppelbesetzung ist es möglich, mit vielen Kindern in den sprachlichen Austausch zu kommen und individuell Hilfen anzubieten. Besonders wichtig ist uns das in der Schuleingangsphase, wenn noch viele Kompetenzen mündlich erworben werden müssen.

Aspekte anderer Kulturen und Sprachen können den Unterricht bereichern und Kindern Strukturen des Deutschen verdeutlichen. Deshalb beziehen wir diesbezügliche Vergleiche und Erfahrungen mit ein, wo immer es sinnvoll ist und von den Kindern eingebracht wird.

Grundsätzlich sollte den Kindern erlaubt sein, auch in ihrer Muttersprache zu kommunizieren. Die wichtige pädagogische Arbeit liegt hier darin, die Schüler/Innen für die dringende Notwendigkeit des Erlernens der deutschen Sprache zu sensibilisieren. Darüber hinaus müssen Grenzen und Schwierigkeiten verdeutlich, die bei Austausch in einer von anderen nicht verstandenen Sprache entstehen können.

2.4 Unterrichtsevaluation

Vom Lehrerteam wird überprüft, ob das verwendete und erstellte Unterrichts-material von den Kindern erwartungsgemäß bearbeitet werden konnte. Aufge-tretene Schwierigkeiten werden festgehalten und Materialien entsprechend geändert oder ergänzt.

2.5 WiKids

Kinder, die ohne Deutschkenntnisse in die Tinsberger Schule kommen, müssen erst einmal Grundkenntnisse erwerben. Das ist nur in täglicher Einzelförderung, wenn es gerade passt auch in Kleingruppenförderung möglich und sinnvoll. Diese Grundkenntnisse üben und erproben sie innerhalb der individuellen Förderung im Klassenverband weiter. Im Sinne des Sprachbades nehmen die Seiteneinsteiger ansonsten am Unterricht teil. Durch Ritualisierung oder Einsatz von Symbolen erleichtern wir diesen Kindern die Teilhabe am Schulleben.

Leitziele   „Gemeinsamer Unterricht“

 

Wir wollen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in heterogenen Lerngruppen fördern, indem wir an ihren Stärken ansetzen und ihre Fähig- und Fertigkeiten weiterentwickeln.

 

 1. Die Gesamtverantwortung für alle Kinder liegt bei der allgemein bildenden Schule. Grundschul- und Förderschullehrer gestalten den Unterricht ausschließlich in gemeinsamer Verantwortung.

1) Die Unterrichtseinheiten werden gemeinsam geplant.

2) Differenziertes Unterrichtsmaterial wird von beiden Kollegen für alle Kinder bereitgestellt.

3) Regel- und Förderschullehrer unterrichten in vielen Unterrichtsphasen gemeinsam.

4) In der Regel sind Regel- und Förderschullehrer für alle Schülerinnen ansprechbar.

 

2. Wir erheben den Entwicklungs- und Lernstand der Kinder und dokumentieren ihn um weitere Maßnahmen zur individuellen Förderung zu entwickeln.

1) Programm "Förderplaner" zur Erstellung von individuellen Förderplänen.

2) Informelle Diagnostik – und Förderansätze

  • Heuer, Gerd Ulrich: Beurteilen, Beraten, Fördern
  • Ledl, Victor:  Kinder beobachten und Fördern
  • Ziler, Hermann: Der Mann-Zeichen-Test
  • „Der rote Koffer“ – selbst erstellte informelle Übungen in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Konzentration, Entwicklung

Förderprogramme

  • Schreibtanz
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Antiaggressionstraining
  • Motorikkurs

An den Förderprogrammen können auch Regelschüler teilnehmen, falls Förderbedarf vorhanden ist. 

 

3. Wir  wollen Kinder dazu befähigen, verschiedene Lernwege zu nutzen, um ihre Kompetenzen zu erweitern.

1) Die Anforderungen werden an das individuelle Arbeitstempo und die individuelle Fähigkeit des Kindes angepasst.

1.1 Unsere Arbeit setzt bei den Stärken des Kindes an.

1.2 Die Förderung des Kindes geschieht kleinschrittig durch das Einüben schematischer Lösungswege und durch häufige Wiederholung.

1.3 Die individuell angepassten Arbeitsblätter und Aufgabenstellungen können  sich in Niveau und Umfang von denen der RegelschülerInnen unterscheiden.

1.4 Die Kontrolle der Lernergebnisse geschieht individuell.

 

2) Durch Wochenpläne und freie Arbeitsphasen bringen wir den Kindern eigenverantwortliches und selbstständiges     Lernen näher. Hierbei unterstützen wir das Lernen durch ansprechendes und selbsterklärendes Arbeitsmaterial.

2.1 Die SchülerInnen arbeiten nach einfach strukturierten Plänen, die Tages- und Wochenaufgaben vorgeben.

2.2 Die SchülerInnen erhalten Rückmeldung über ihre Leistung durch einfache, nachvollziehbare Symbole (Smileys/Muggelsteine)

2.3 Folgendes Arbeitsmaterial wird vorrangig eingesetzt: 

  • selbsterklärende Arbeitsblätter
  • Karteikartensystem (Rechtschreibkartei,etc.)
  • Nikitin – Material
  • LüK –Kästen
  • Paletti Scheibe
  • Computerlernprogramme (Budenberg, Lernwerkstatt)
  • Logico
  • Möglichkeit der Selbstkontrolle
  • Sprachspiele (Sprechdachs, Triologo-Spiele, DAZ-Karten zur Wortschatzerweiterung)
  • Anbieten von Hilfsmaterialien (Rechenschiffchen, 1x1 Scheibe, Hundertertafel, Tausenderbuch, Anlauttabelle, Stellenwerttafel)
  • Materialien zum Einbeziehen der Sinne(Rechenschiffchen, Legeplättchen, Knete, Fühlkisten, Sandbuchstaben, Nikitin-Material, 1x1 Scheibe, Hundertertafel, Geräuschdosen, CD`s,   Entspannungsmusik (Traumreisen), Go-Talker, Hör- Logico, Fotos, Bilder)
  • Ganzheitliche Förderung (Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sprache)
  • Einbindung von möglichst vielen Sinnen in den Lernprozess

 

3) Mit dem Training verschiedener teamorientierter Arbeitsformen, fördern wir die soziale Kompetenz der Kinder.

  • Partnerarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Mannschaftssportarten (Basketballturnier, Fußball AG)
  • Arbeit, in der sich die Kinder gegenseitig unterstützen und helfen
  • Vermittlung eines Wir-Gefühls in der Klasse und Schule

 

4) Die emotionale Selbststeuerungsfähigkeit der Kinder unterstützen wir durch das Gewaltpräventionsprogramm „Faustlos“ und eine wöchentliche Gesprächsrunde zur Rückmeldung des eigenen

   Verhaltens

  • Kennenlernen von Strategien, um mit negativen Gefühlen umgehen zu können
  • Positives Selbstbild erlangen
  • Vermittlung von Normen und Werten, um in der Gesellschaft leben zu können
  • Konfliktlösungsstrategien kennen lernen
  • Empathieverständnis aufbauen
  • klar strukturierte Konfliktgespräche und Interventionsmaßnahmen
  • einüben einer Kultur konstruktiver Konfliktgespräche
  • einüben einer Kultur der Wertschätzung (auch kleine Fortschritte (in Konfliktverhalten) thematisieren, „Warme Dusche“)

 

4. Eltern und Kinder erhalten in regelmäßigen Abständen Rückmeldung über den individuellen Entwicklungs- und Lernstand

1) Regelmäßige Klassenpflegschaftssitzungen sowie Infoabende für Eltern der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bieten Gelegenheit zum Austausch.

  • Vorstellen des Stoffverteilungsplans
  • Besprechen von klasseninternen Veranstaltungen
  • Besprechen von Klassenfahrten und außerschulischen Lernorten
  • Informationsabend zum Übergang zu weiterführenden Schulen (4. Klasse)
  • Austauschmöglichkeiten der Eltern mit Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarfs ( Probleme, Wünsche, Ideen, Ängste) 

2) Halbjährlich stattfindende Sprechtage im Beisein des Regel- und des Förderschullehrers dienen der individuellen Beratung der Eltern. Bei Bedarf finden zusätzliche Elterngespräche nach vorherigerTerminabsprache statt.

  • Informationen über den Förderbedarf
  • Informationen zu dem Lern- und Leistungsstand
  • Informationen zum sozialen Verhalten
  • Gespräche zu auftretenden Problemen und gemeinsame Erarbeitung von Lösungswegen

3) Bei Bedarf vereinbaren wir interdisziplinäre Gespräche

  • mit Therapeuten
  • mit dem Jugendamt
  • Familienhelfern
  • Ärzten

Inhalt

Grundsätze der Leistungsbewertung an unserer Schule. 3

Fächerübergreifende Kriterien für sonstige Leistungen. 5

Leistungskonzept für das Fach Deutsch. 6

Leistungsbewertung im Teilbereich Sprachgebrauch. 6

Leistungsbewertung im Teilbereich Rechtschreiben. 8

Leistungsbewertung im Teilbereich Lesen. 8

Leistungskonzept für das Fach Mathematik. 9

Leistungsbewertung im Fach Sachunterricht 10

Leistungsbewertung im Fach Englisch. 11

Leistungsbewertung im Fach Musik. 12

Leistungsbewertung im Fach Sport 13

Leistungsbewertung im Fach Kunst 14

Leistungsbewertung im Fach Religion. 15

Leistungsbewertung beim „Gemeinsames Lernen“ 16

Honorierung besonderer Leistungen. 17

Individuelle Hilfestellungen – Nachteilsausgleich. 18

Anlagen: 19

 

Grundsätze der Leistungsbewertung an unserer Schule

Das Kollegium der Tinsberger Schule hat im Rahmen einer schulinternen Fortbildung am 04. Juni 2013 (evaluiert am 13.02.2020) verbindliche Vereinbarungen für die Leistungsbewertung in allen Fächern getroffen. Das vorliegende Leistungskonzept ist das Ergebnis dieser Arbeit. Es wird regelmäßig fortgeschrieben und evaluiert.

Was bringt die Leistungsbewertung SchülerInnen und LehrerInnen?

Durch die Bewertung ihrer Leistungen erhalten unsere SchülerInnen eine Rückmeldung über ihren Leistungsstand sowie ihren individuellen Lernfortschritt. Sie lernen, sich selbst einzuschätzen. Die SchülerInnen erfahren, dass Anstrengungsbereitschaft, Fleiß und Übung für das Erreichen von Zielen wichtig sind und dass sie dafür Anerkennung und persönliche Würdigung erhalten. Die Rückmeldung über den Leistungsstand zeigt den Schülern aber auch mögliche Defizite auf, an denen sie arbeiten müssen,  um weiterhin erfolgreich lernen zu können.

Uns als LehrerInnen bietet die Leistungsbewertung ein wichtiges Instrument, die Leistungen des einzelnen Schülers objektiv, orientiert an den Standards der Lehrpläne, einzuordnen und gleichzeitig individuelle Lernfortschritte zu berücksichtigen.

Einheitliche Leistungsbewertung

Für eine faire und objektive Leistungsbewertung sind klare Kriterien und einheitliche Standards zur Feststellung und Bewertung der Leistungen unabdingbar. Diese orientieren sich an den in den Richtlinien und Lehrplänen festgelegten Kompetenzbereichen und werden innerhalb des Kollegiums diskutiert, verbindlich festgeschrieben und regelmäßig evaluiert. Sie enthalten Aussagen zur Art und Häufigkeit der Leistungsfeststellung und zur Gewichtung aller Teilbereiche, in denen das Kind Leistung erbringt.

Transparente Leistungsbewertung

Die Beurteilung der Leistung soll für Eltern und Kinder transparent, nachvollziehbar und fair sein. Die Leistungserwartung wird nach Möglichkeit im Vorfeld formuliert.

Ermutigende Leistungsbewertung

Unsere Leistungsbewertung soll die SchülerInnen ermutigen, sich anzustrengen, das Beste zu geben und auch bei schlechten Leistungen den Mut nicht zu verlieren. Daher findet die Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand durch Leistungsbewertung in einer Atmosphäre des Angenommenseins und der Wertschätzung statt. Gute Leistungen vermitteln unkommentiert die Botschaft: „Das kannst du richtig gut!“ und motivieren zur Weiterarbeit. Schlechte Leistungen hingegen werden vermittelt mit: „Hier hast du noch Schwierigkeiten, das kannst du noch nicht so gut. Du musst noch üben! Ich helfe dir dabei! Du kannst es schaffen!“

Differenzierte Leistungsbewertung

Im Zuge der ermutigenden Leistungserziehung bleibt es nicht aus, die Leistungen der SchülerInnen differenziert zu betrachten. Es gilt, die richtige Balance zu finden zwischen objektiv messbarer Leistung und der Würdigung individuellen Lernfortschritts. Die Art der Differenzierung reicht von individuellen Hilfestellungen während der Arbeit bis hin zu differenzierter Konzeption der Arbeiten. Der Qualität der Differenzierung entsprechend fließt diese in die Leistungsbewertung mit ein.

 

Fächerübergreifende Kriterien für sonstige Leistungen

„Der Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ umfasst alle in Zusammenhang mit Unterricht erbrachten mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungen.“ (Richtlinien und Lehrpläne NRW, 2008, S. 35)

Mitarbeit

Mündliche Beiträge im Klassenunterricht

  • Qualität vor Quantität
  • auf Ansprache den Unterricht bereichern
  • Gesprächsregeln einhalten
  • sich auf die Sache bezogen äußern
  • sachbezogene Fragen stellen
  • Fachbegriffe/ Fachsprache verwenden

Kooperative Handlungsfähigkeit

  • Fähigkeit zur konstruktiven Partner-/ Gruppenarbeit

Referate/ Präsentationen/ Vorträge

Das inhaltliche Material und das Sprachmaterial wird in der Schule digital und analog bereitgestellt und erarbeitet.

  • Recherchieren in und mit Medien
  • Nutzen und Bewerten von Informationen für Präsentationen
  • Einhalten von Kriterien einer guten Präsentation
  • Eigeninitiative der SchülerInnen im Rahmen der zuhause gegebenen Möglichkeiten

Heft- und Mappenführung

  • sorgfältiger Umgang mit Heften und Mappen
  • Vollständigkeit (u.a. alle Arbeitsblätter vorhanden, im 4. Schuljahr: Beschriftung und Name)
  • Gliederung und Form eingehalten (z.B. Datum, Seite, Nummer, das Heft fortlaufend benutzen)
  • lesbare Schrift
  • ordentliche Fehlerkorrektur

 

Leistungskonzept für das Fach Deutsch

Leistungsbewertung im Teilbereich Sprachgebrauch

In Klasse 3 und 4 schreiben die SchülerInnen mindestens zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr (schriftliche Textproduktionen als benotete Klassenarbeit).

Die folgende Tabelle stellt eine Übersicht über die benoteten Textproduktionen in den Klassen 3 und 4 dar. Die Kompetenzen im Bereich der appellierenden Textproduktionen werden v.a. über den Bereich der sonstigen Leistungen abgefragt.

 

Klasse 3

Klasse 4

informierende Textproduktionen

Vorgangsbeschreibung

(z.B. Rezept, Brot backen)

X

 

Personenbeschreibung

(z.B. Märchen.)

X

 

Brief

 

X

erzählende Textproduktionen

Nacherzählung

(Thema: „Ben und Anna“)

 

X

Nacherzählung

(Thema: Fabeln)

X

 

Reizwortgeschichte

(Thema: Wasser/Wetter)

 

X

Eine Geschichte weiterschreiben

(Thema: Strom)

 

X

Bildergeschichte

X

 

 

Arbeit mit Kriterienkatalogen

Im Teilbereich Sprachgebrauch verwenden wir in Aufbau und Umfang einheitliche Kriterienkataloge für die Aufsatzbewertung. Dabei verwenden wir „immer wichtige“ und „diesmal wichtige“, d.h. variable, Kriterien. Diese „immer wichtigen“ Kriterien werden in den Jahrgangsteams erarbeitet und in der LehrerInnenkonferenz evaluiert. Wir berücksichtigen dabei, dass die „immer wichtigen“ Kriterien von Klasse 1 bis 4 zunehmen.

Wir bewerten die Klassenarbeiten im Teilbereich Sprachgebrauch mit Punkten, die nach folgender Tabelle in Noten umgerechnet werden:

Prozente

Note

100-97%

1

96-85%

2

84-70%

3

69-50%

4

49-25%

5

24-0%

6

Die grammatische Kompetenz der SchülerInnen wird im Rahmen von mindestens zwei schriftlichen, benoteten Leistungsüberprüfungen festgestellt. Hierbei kann die Überprüfung der grammatischen und der Rechtschreibkompetenz (z.B. durch Fitnesstest) kombiniert werden

Hilfestellungen bei schriftlichen Textproduktionen:

Die Klassenarbeiten werden unterstützt durch:

  • Wörtersammlung
  • Satzstreifen
  • Bilder und Bildersequenzen
  • inhaltliche oder sprachliche Details vorgeben
  • Zeitzugaben

 

Sonstige Leistungen:

Antworten auf Frage-ABs richtig und frei formuliert

Textproduktionen auf Basis von Internetrecherche, informierenden Texten richtig und frei formuliert

Mündliche Leistungen im Teilbereich Sprachgebrauch wird durch Vokabel – und Verben-Tests und Unterrichtsbeobachtung bei Unterrichtsgesprächen erhoben:

  • ob die SchülerInnen den eingeführten Wortschatz passiv beherrschen.
  • ob die SchülerInnen den eingeführten Wortschatz aktiv beherrschen.
  • ob sie in ganzen Sätzen sprechen können.
  • ob sie in komplexen Satzstrukturen erzählen

Sprache

 

Leistungsbewertung im Teilbereich Rechtschreiben

Die Rechtschreibkompetenz der SchülerInnen wird im Rahmen von mindestens zwei schriftlichen und benoteten Leistungsüberprüfungen pro Halbjahr festgestellt. Diese können sein:

  • Überprüfung einzelner Rechtschreibphänomene (Rechtschreibregeln)
  • Arbeit mit dem Wörterbuch
  • Bewertung RS Aufsätze
  • Schreiben nach Gehör (Diktate)

Sonstige Leistungen im Bereich Rechtschreiben können sein:

  • Abschreibtexte
  • freie Texte (Montagshefte)
  • LEÜ Lernwörter

Rechtschreiben

Leistungsbewertung im Teilbereich Lesen

Im Teilbereich Lesen schreiben die SchülerInnen mindestens zwei schriftliche Leistungsüberprüfungen pro Halbjahr, die benotet werden.

  • Handlungsanweisungen umsetzen
  • Fragen zu einem Text beantworten
  • Satzfragmente sinnvoll verbinden

Sonstige Leistungen im Teilbereich Lesen können u.a. sein:

  • Vorlesen, was sich aus dem Unterrichtsgeschehen ergibt, z.B. eine Aufgabe oder ein Text
  • vortragen
  • Aufgaben verstehen und umsetzen
  • wenn die Möglichkeit besteht: Antolin

Lesen

Leistungskonzept für das Fach Mathematik

Hier schreiben die SchülerInnen i.d.R. drei schriftliche Klassenarbeiten pro Halbjahr (schriftliche Leistungen). Zusätzlich können beliebig viele LEÜs geschrieben werden. Diese werden entsprechend geringer gewichtet.

Die Klassenarbeiten und LEÜs werden folgendermaßen benotet:

Prozente

Note

100-97%

1

96-85%

2

84-70%

3

69-50%

4

49-25%

5

24-0%

6

Sonstige Leistungen können zusätzlich zu den oben fächerübergreifend definierten folgende sein:

  • Vorstellung von Lösungswegen
  • Kopfrechnen
  • Fachsprache verwenden
  • Rechenspiele
  • Lernprogramme
  • Blitzrechnen
  • etc.

Leistungsbewertung im Fach Sachunterricht

Zu den bewerteten Leistungen im Fach Sachunterricht zählen neben den oben fächerübergreifend definierten Kriterien folgende Aspekte:

  • zielgerichtete und sachgerechte Durchführung von Experimenten: sorgfältiger Umgang mit den Materialien/ Pflanzen/ Tieren
  • langfristiges Begleiten von Experimenten
  • Fragestellungen entwickeln können
  • Lösungsansätze entwickeln
  • Phänomene hinterfragen
  • Forschertagebücher führen
  • Transferleistungen
  • Benutzen von Fachsprache
  • eigene Ideen entwickeln und umsetzen können
  • Recherchieren mit und in Medien
  • Nutzen von Informationen für eine Präsentation
  • Engagement: Wer bringt etwas mit und macht noch mehr als das Geforderte?

Sachunterricht

Leistungsbewertung im Fach Englisch

In Englisch werden die Leistungen folgendermaßen überprüft:

Tests

  • Überprüfung des Hörverstehens (u.a. verstehen von bekannten Satzmustern, erschließen von unbekannten Vokabeln, Inhalten und Zusammenhängen aus dem Kontext)
  • Überprüfung des Leseverständnisses
  • Zuordnen von Wortbildern
  • Schreiben von einfachen Sätzen nach vorgegebenen Satzmustern

Sonstige Leistungen:

  • Umsetzen von Arbeitsanweisungen
  • classroom-phrases
  • Erschließen von unbekannten Vokabeln
  • Nachsprechen von einfachen Wörtern und Satzmustern
  • Auswendiglernen von einfachen Wörtern und Satzmustern
  • Wiedergeben von einfachen Wörtern und Satzmustern
  • Übertragen von bekannten Satzstrukturen auf neue Situationen
  • einfache Fragen stellen und antworten
  • einfache Dialoge und Rollenspiele
  • Mitsingen von Liedern
  • Sprechen von Reimen

Englisch


Leistungsbewertung im Fach Musik

Im Fach Musik sind das Engagement und die motivierte Mitarbeit beim gemeinsamen Musizieren in besonderem Maße von Bedeutung. Darüber hinaus sind neben den oben fächerübergreifend definierten Kriterien folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Musik machen

  • Mitsingen und auswendiges Singen von Liedern aus dem Liederrepertoire der Schule (z.B. Tinsberger Schullied, Jahreszeitenlieder)
  • Mitsprechen von rhythmischen Versen (z.B. Sprechkanons wie „Schneeflocken fallen“)
  • angemessenes Singen und Sprechen (Lautstärke, Tempo, Artikulation)
  • rhythmisches Begleiten von Liedern mit Körper- und Orff-Instrumenten (z.B. Mitklatschen von Grundrhythmen der bekannten Lieder)

Musik hören

  • sich Einlassen auf das Hören vielfältiger Musik
  • rhythmisches Begleiten von Musikstücken mit Körper- und Orff-Instrumenten

Musik umsetzen

  • Unterstützen von Liedtexten durch passende Bewegungen
  • Umsetzen von Musik in freie und gebundene Bewegungsabläufe und Schrittfolgen

Sich über Musik verständigen

  • sich Austauschen über Musik (z.B. Lieblingsmusik)
  • sich Austauschen über die Erfahrungen bei gemeinsamen musikalischen Aktivitäten

 

Leistungsbewertung im Fach Sport

Bei der Leistungsbeurteilung im Fach Sport sind der jeweilige Entwicklungsstand, der individuelle Lernfortschritt und die Anstrengungsbereitschaft besonders zu berücksichtigen.

Leistungen sind zu bewerten in mindestens drei Bereichen pro Halbjahr.

Mögliche Bereiche:

  1. Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeit ausprägen
  2. Das Spiel entdecken und Spielräume nutzen
  3. Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
  4. Bewegen im Wasser – Schwimmen
  5. Bewegen an Geräten – Turnen
  6. Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungstänze
  7. Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
  8. Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport
  9. Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Bewertungsfelder:

Leistungsfähigkeit

§  Sportmotorischer Lern- und Leistungszuwachs

§  Koordination

§  Kreativität

§  Vielseitigkeit

§  Ausdauer

§  Laufabzeichen

§  Bundesjugendspiele

§  Winterturnfest

§  Turniere (Fußball, Basketball)

§  Schwimmabzeichen

Individueller Leistungszuwachs

§  Individueller Lernfortschritt

§  Individuelle Anstrengungsbereitschaft

§  Selbstständige Nutzung zusätzlicher Übungseinheiten

Soziale Kompetenzen

§  Empathiefähigkeit

§  Konfliktfähigkeit

§  Rücksichtnahme

§  Hilfsbereitschaft

§  Kooperationsbereitschaft

Sport


Leistungsbewertung im Fach Kunst

Diese Kriterien legen wir für alle Klassen zugrunde.

Sie finden eine altersangemessene Gewichtung:

Mündliche Leistungen

(Reflexion und Kommunikation über Kunst)

Praktische Leistungen

(Kunstproduktionen)

Sonstige Leistungen

Beiträge zu Unterrichtsgesprächen:

·       Gemeinsames Erstellen von Kriterien zur Umsetzung von Gestaltungsprodukten

·       Fähigkeit zur Kommunikation über Kunstwerke

·       Kommunikations- und Reflexionskompetenz über Gestaltungsprozesse und Gestaltungsprodukte

·       Berücksichtigung der gemeinsam erarbeiteten Kriterien zu einem Thema

·       Eigenständigkeit in der Ausführung

·       Kreativität der Ergebnisse

·       Saubere Ausführung und sachgerechter Umgang mit Material und Werkzeug

·       Einhaltung eines vereinbarten Zeitrahmens

·       Materialbeschaffung

·       Informationsbeschaffung

In Klasse 1 und 2 werden keine Noten vergeben. Im Zeugnistext werden Aussagen über den Lernprozess, den Lernfortschritt und besondere Fähigkeiten positiv vermerkt.

Die Zeugnisnote in Klasse 3 und 4 setzt sich wie folgt zusammen:

Leistungsbewertung im Fach Religion

Zu den bewerteten Leistungen im Fach Religion zählen neben den oben  fächerübergreifend definierten Kriterien folgende Aspekte:

  • die Bereitschaft, sich auf religiöse Themen einzulassen
  • die aktive Mitarbeit im Unterricht mit der Bereitschaft Aufgaben zu übernehmen und auszuführen ( z. B. im Rahmen eines Schulgottesdienstes oder bei der Planung eines Fests)
  • aktive Mitarbeit an Gemeinschaftsprojekten
  • das Einbringen von Vorwissen
  • die Fähigkeit, themenbezogene Fragen auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrungswelt der Kinder zu stellen oder entsprechend Stellung zu nehmen (was hat das mit mir zu tun? Hast du sowas schon erlebt?)
  • die Fähigkeit, die Bedeutung der biblischen Geschichten , christlichen Traditionen und kirchlichen Festen ansatzweise auf das eigene Leben zu übertragen
  • die Verwendung einfacher, grundlegender Fachsprache
  • Bereitschaft sich auf meditative Phasen einzulassen
  • sorgfältige Heft- oder Mappenführung
  • Sorgfalt bei der Erstellung fachspezifischer Produkte (z.B. Bastelarbeiten oder Ausstellungsstücke)

 Kunst

Leistungsbewertung im „Gemeinsamen Lernen“

  • Die Leistungsbewertung an der Grundschule Tinsberg orientiert sich an den Unterrichtsvorgaben für die Grundschule und an den Richtlinien für den entsprechenden Sonderpädagogischen Förderschwerpunkt des Kindes.
  • Nicht zielgleichunterrichtete Schüler und Schülerinnen erhalten in der gesamten Grundschulzeit Berichtszeugnisse, in denen ihr individueller Lernzuwachs dokumentiert wird.
  • Leistungsbewertung bei Schülern und Schülerinnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf soll bewirken, dass Lernerfolge bestätigt werden und sie in ihren Lernprozessen Erfolge erfahren und sich weiterentwickeln können.
  • Der Zeitpunkt einer Beurteilung sollte auf das Lerntempo der Schüler und Schülerinnen abgestimmt sein. Die Leistungsüberprüfung in den verschiedenen Lernbereichen (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht) ist dem jeweiligen Lernstand des Schülers angepasst. Die einzelnen Leistungsüberprüfungen sind im Umfang, im Inhalt, sowie der zeitlichen Vorgabe individuell auf den Schüler ausgerichtet, wenn erforderlich sind bestimmte Hilfsmittel zugelassen.
  • Grundsätzlich orientieren wir uns bei der Leistungsbeurteilung an den fächerübergreifenden Kriterien für sonstige Leistungen dieses Konzeptes.
  • Leistungen werden bei zieldifferent unterrichteten Schülern und Schülerinnen nicht benotet. Rückmeldung über den Lernerfolg erhalten sie unmittelbar durch schriftliche Kommentare, Gespräche, Symbole (Smileys, Stempel).
  • In den Förderbereichen Wahrnehmung, Motorik, Sozialverhalten, Lern- und Arbeitsverhalten und Kommunikation beurteilen wir Entwicklungsfortschritte durch formelle und informelle Verfahren. Dokumentiert werden diese in Förderplänen, die halbjährlich evaluiert werden. Zusätzlich wird der Sonderpädagogische Förderbedarf jährlich überprüft.

 

Honorierung besonderer Leistungen

  • Ehrenurkunden beim Sportfest
  • Siegerehrungen von Basketballturnieren, Fußballturnieren
  • Gedichte auswendig vortragen
  • Antolin
  • Auftritte beim Ferien-/ Advents-/ Montagssingen
  • Rechenkönig
  • Auftritte des Schulchors (u.a. beim Schulfest)
  • gelegentliche Theaterprojekte im Kulturhaus (z.B. Peter Wolf)
  • Einhalten von „Faustlos“-Regeln
  • Sportabzeichen
  • Schwimmabzeichen
  • Füllerführerschein
  • Vortrag eigener Geschichten
  • Gesangs- oder Instrumentalvortrag
  • etc.

Am 26.3.2026 um 10 Uhr war unser

Ostersingen im Kulturhaus!

Guck unter https://nrw.edumaps.de/130654/49199/hqalodj88g/js3bugx8xe

 

 

Am 19.12.2025 um 10 Uhr war unser Weihnachtssingen im Kulturhaus.

Alle waren herzlich eingeladen!

Eintritt war kostenlos.

 

Eindrücke dazu findet Ihr unter: 

https://nrw.edumaps.de/130654/49199/hqalodj88g/js3bugx8xe

 

Eindrücke von unserem Sankt-Martins-Fest zusammen mit den Kitas Bunte Kluse und Tinsberg findet Ihr hier:

https://www.come-on.de/luedenscheid/st-martinsfest-auf-dem-schuetzenplatz-am-loh-mit-vielen-besuchern-94026659.html

Frühstück am Tinsberg:

Alle Kinder können morgens um 7.15 Uhr schon in die Schule in unser Berg-Café kommen.

Das Berg-Café ist unter der Turnhalle, da wo früher die Gymnastikhalle war.

 

   

 

Eindrücke von unserem Sommersingen im Kulturhaus: t1p.de/ivvnd 

 

 

 

Aufzeichnung unter

https://youtu.be/gjzoI4A_jFI

 

Fotos unter

https://www.come-on.de/luedenscheid/das-leben-ist-bunt-im-kulturhaus-musikprojekt-der-grundschule-tinsberg-und-des-jugendsinfonieorchesters-der-musikschule-der-stadt-luedenscheid-93125412.html

 

So waren unsere Proben:

https://youtu.be/UHUXlAI_lbo

 

 

 

 

  1. Kontakt
  2. Offene Ganztagsschule

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